Gedenkkonzert zum 83. Jahrestags 
des Aufstands im Warschauer Ghetto

Ort: Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin
Datum: Sonntag, 19. April 2026, 17 Uhr
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten

Am 19. April 1943 begann mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto der größte bewaffnete Widerstandsakt von Jüdinnen und Juden während des Holocaust. Deswegen erinnert der Freundeskreis des POLIN Museums am 19. April 2026 in Berlin gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Warschauer POLIN Museum der Geschichte der polnischen Juden und dem Polnischen Institut Berlin mit einem Gedenkkonzert an den 83. Jahrestag.

Unter Leitung von Jürgen Bruns wird die Kammersymphonie Berlin Stücke polnisch-jüdischer Komponisten spielen, u. a. Józef Koffler, Szymon (Simon) Laks und Marian Neuteich. Die Veranstaltung wird um eine historische Einführung und Lesungen von Texten aus dem Warschauer Getto ergänzt. 

Das Konzert findet um 17 Uhr in der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin statt, der Eintritt ist frei. 
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per E-Mail an: kontakt@freundeskreis-polin.de 

 

Programm

Begrüßung
Sebastian Weise (Politisches Bildungsforum Berlin der Konrad-Adenauer-Stiftung);
Dorothea Warneck (Geschäftsführerin des Freundeskreises des POLIN Museums)

Lesung
Janina Bauman (19262009) 
Als Mädchen im Warschauer Ghetto I

Musik
Marian Neuteich (1890 – 1943) 
Thema mit Variationen, für Streichorchester bearbeitet von Dirk Beisse

Historische Einführung 
Dr. Stephan Stach (Vorsitzender des Freundeskreises des POLIN Museums)

Musik
Józef Koffler (1896 – 1944) 
Ukrainische Skizzen, op. 27 für Streichorchester bearbeitet von Dirk Beisse

Lesung
Rachela Auerbach (19031976) 
Schriften aus dem Warschauer Ghetto, Tagebuch 

Musik
Szymon (Simon) Laks (1901 – 1983) 
Sinfonietta (1936)

Grußworte
Jolanta Gumula (Vize-Direktorin des POLIN Museums Warschau)

Musik
Tadeusz Kassern (1904 – 1957)
Konzert für Streichorchester (1943)

Lesung
Janina Bauman (19262009) 
Als Mädchen im Warschauer Ghetto II

Musik
Hirsh Glik (19201944) 
Zog Nit Keynmol (1942/43)

 

Das Konzert wird gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Deutsche Postcode Lotterie.

AKTUELLES

Antrittsbesuch der neuen Vorstandsmitglieder in Warschau

Über Pfingsten sind die Vorstandsmitglieder Dr. Julia Roos und Dr. Stephan Stach gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin Dorothea Warneck zum Antrittsbesuch nach Warschau gereist.

Neben Besuchen der aktuellen Wechsel- und Dauerausstellungen im POLIN Museum sowie im Jüdischen Historischen Institut (Żydowski Instytut Historyczny) diente die Reise insbesondere dafür, Vertreter:innen des POLIN Museums, seines Trägervereins Stowarzyszenie Żydowski Instytut Historyczny w Polsce sowie Mitarbeiter:innen des Jüdischen Historischen Instituts kennenzulernen, um die zukünftige Zusammenarbeit und nächste Projekte miteinander abzustimmen.

Rezension zur Ausstellung 1945. Not the End, Not the Beginning

Unsere Vorständin Dr. Julia Roos hat für H-Soz-Kult die aktuelle Wechselausstellung „1945. Not the End, Not the Beginning / 1945. Nie koniec, nie początek“ des POLIN Museum in Warschau rezensiert:

"Die von Anna Bikont und Kamil Kijek konzipierte Schau wirft ein Schlaglicht auf die widersprüchlichen Erfahrungen der Überlebenden und Zurückgekehrten in Polen nach 1945. 80 Jahre nach dem Ende der deutschen Besatzung in Polen beleuchtet die Ausstellung mit den Jahren zwischen 1944/45 und 1949/50 einen Zeitraum, der in der 2015 eröffneten Dauerausstellung des Museums POLIN eher im Schatten der Holocaust Gallery steht. (...)"

Umbenennung und neues Vereinslogo

Die Mitglieder des Vereins haben in der Mitgliederversammlung vom 1. April 2025 eine Neuausrichtung des Vereins beschlossen. Deutlich wird dies an dessen Umbenennung. Der ursprüngliche Name Verein zur Förderung des Museums für Jüdische Geschichte in Polen von 2013 stammte noch aus der Zeit vor der Eröffnung des POLIN Museum. Der neue Vereinsname nimmt nun mit Freundeskreis des POLIN Museums e.V. – Verein zur
Förderung des Museums der Geschichte der polnischen Juden (JGiPL) unmittelbar Bezug auf das Warschauer Museum.

Die Umbenennung des Vereins machte die Gestaltung eines neues Vereinslogos notwendig. 

Wechsel in der Geschäftsführung

Der ehrenamtliche Geschäftsführer Michael Lingenthal wurde auf der Mitgliederversammlung verabschiedet; der Vorsitzende Dr. Stephan Stach dankte ihm herzlich für sein Jahre langes Engagement. Zur neuen Geschäftsführerin wurde Dorothea Warneck gewählt.

Zudem wurde ein Schwerpunkt auf eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, die Ausrichtung auf (kleinere) jüdische Museen in Deutschland als mögliche Zielgruppe und Kooperationspartner sowie die Organisation eines Gedenkkonzerts am 19. April beschlossen.

Neuer Vorstand und Programmklausur

Im November 2023 wurde ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Den 1. Vorsitz hat nun Dr. Stephan Stach (Leipzig) inne, den stellvertretenden Vorsitz Hartmuth Schlüter-Müller (Borken). Schatzmeister ist Dietrich Lingenthal (Potsdam) und neue Schriftführerin Dr. Julia Roos (Leipzig). 

Innerhalb des neu gewählten Vorstands sowie auf einer Programmklausur im Frühjahr 2024 in den Räumlichkeiten des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow in Leipzig wurde die zukünftige Neuausrichtung diskutiert. Die Überlegungen wurden den Vereinsmitgliedern zur Diskussion gestellt und mündeten in einer Satzungsänderung auf der Mitgliederversammlung 2025 in Berlin. 

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